Wieviel Wasser braucht mein Garten?

Wieviel Wasser

Richtiges Timing spart Wasser

Je wärmer es wird und je heftiger die Sonne brennt, desto mehr Wasser verbrauchen die Gartenpflanzen. Wo im Frühjahr noch sattes Grün sprießt, bleiben in den regenarmen Monaten Mai bis September ohne zusätzliche Bewässerung nur vertrocknete und unansehnliche Pflanzen und Gräser zurück. So bestehen beispielsweise Rasengräser zu fast 90 Prozent aus Wasser: Bleibt dieses über einen längeren Zeitraum aus, sterben die Gräser, ebenso wie viele andere Pflanzen, ab. Da hilft nur: Ausreichend gießen und bewässern!

Je stärker die Sonneneinstrahlung, umso mehr Wasser verbrauchen Pflanzen, doch gerade dann zu gießen, wäre falsch. Wer in den Morgen- und späten Abendstunden seine Gartenflächen bewässert, sorgt dafür, dass sehr viel weniger Wasser verdunstet (25-30%) als zur Mittagszeit oder am Nachmittag (90%). Und nicht nur das: Trifft kaltes Wasser auf die aufgeheizten Pflanzen, können die Pflanzen Schaden nehmen und drohen in der starken Sonnen zu verbrennen.

Aber auch bei sorgsamer Bewässerung zur richtigen Tageszeit muss man in den Sommermonaten (etwa 20 Wochen) als Faustregel mit durchschnittlich ca. 20 l/m² pro Woche rechnen. Bei einer Gartenfläche von beispielsweise 600m² ergibt sich so ein jährlicher Wasserbedarf von 240m³ (240.000 Liter!). Bezieht man dieses Wasser aus dem öffentlichen Netz, so fallen hierfür teilweise erhebliche Trinkwasser- und Abwassergebühren an. Im Bundesdurchschnitt (Stand 2007) entstehen für 240m³ Kosten in Höhe von € 933,60. Da lohnt sich schon, über eine alternative Wasserversorgung für die Gartenbewässerung nachzudenken und Kontakt mit einem Brunnenbau-Fachbetrieb aufzunehmen.