Österreichischer Wasserversorger: Wir haben ursprünglish nicht geblaubt, dass eine dermassen grosse energieeinsparung möglich ist"

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Überblick

DIE AUSGANGSSITUATION

Als Christian Portschy zum ersten Mal die „geringen“ Abmaße der neuen Druckerhöhungspumpe von Grundfos sah, war er etwas besorgt.

„Ich war sehr skeptisch“, erklärt Portschy, Geschäftsführer beim Wasserverband Südliches Burgenland (WVSB), dem Wasserversorger in Oberwart.

Der WVSB arbeitete seit vielen Jahren mit Grundfos zusammen – vor allem im Bereich der Unterwasserpumpen. Portschy hörte, dass Grundfos Feldtests mit „extragroßen“ mehrstufigen CR-Pumpen durchführte. Der WVSB könnte diese in seiner Druckerhöhungsanwendung nach der Sandfiltration/Rückspülung verwenden, um das Wasser in die Vorlagebehälter zu pumpen. Und Grundfos wies darauf hin, dass die neue CR die gleiche Arbeit wie die bestehenden Pumpen in der Anwendung leisten könnte – mit einem 30 % höheren Wirkungsgrad. Portschy war daran interessiert, es zu versuchen.

Doch als er ihre geringen Abmaße sah, hatte er Zweifel. „Ich konnte mir nicht vorstellen, dass diese Pumpe in der Lage wäre, den notwendigen Wasserdruck zu liefern“, erzählt er. Oberstes Ziel des WVSB sei die sichere, energie- und kosteneffiziente Wasserversorgung der 50.000 Einwohner Oberwarts.

Konnte die CR 95 die erforderliche Leistung erbringen?
 

DAS ERGEBNIS

Laut Portschy traten bei der Inbetriebnahme im Mai 2017 die nächsten Unsicherheiten auf. Die Bediener im Kontrollraum zweifelten: Ist die gemessene Leistungsaufnahme korrekt? Ist der kleine Motor überlastet? Läuft die Pumpe noch auf ihrer Kennlinie? Fördert sie tatsächlich 25 l/s, also bis zu 8 l/s mehr als die großen, alten Pumpen? Und ist sie überhaupt in Betrieb? Sie ist ja nicht gerade laut ... 

Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Zweifel beseitigt waren. Und nach einem halben Jahr Betrieb waren die Zahlen da: Für jeden pro Sekunde gelieferten Liter verbrauchte die neue CR 95 von Grundfos 689 Watt – die alten Pumpen verbrauchten dagegen 895 Watt. Das waren Einsparungen von etwa 30 %. 

„Die Pumpe macht eindeutig ihren Job“, erklärt Portschy. „Die Messungen haben die hohen Energieeinsparungen bestätigt. Wir waren selbst sehr erstaunt über diese Leistungsdaten.“ Der WVSB plant, in den kommenden Monaten die anderen älteren Pumpen der Druckerhöhungsanlage durch Pumpen vom Typ CR 95 zu ersetzen.

„Wir haben mit dieser einen Pumpe enorme Energieeinsparungen erzielt“, sagt Christian Portschy. Er fügt hinzu, dass die Pumpe die Nachhaltigkeitsbestrebungen des Wasserversorgers unterstützt – dazu gehört auch die eigene Solarenergieversorgung auf den Dächern von Gebäuden in der Nähe. Mit diesen 200 Solarpaneelen, der neuen Pumpe und dem geringeren Energieverbrauch kann der WVSB nun wichtige Anlagen auch bei einem Stromausfall mit Strom versorgen.

„Unser Ziel für die Zukunft ist es, die Menschen in unserer Region nachhaltig mit Wasser zu versorgen. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir einen Etappensieg bezüglich unserer Zukunftsvision erzielt haben, sodass wir unseren nachfolgenden Generationen auch dieses kostbare Nass jederzeit zur Verfügung stellen können."


GELIEFERTE PUMPENTECHNIK

Für die Druckerhöhungsanwendung nach der Sandfiltration/Rückspülung beim Wasserverband Südliches Burgenland in Oberwart, Österreich, lieferte Grundfos das Modell CR 95 mit 22 kW aus der neuen Serie der „extragroßen“ mehrstufigen CR-Pumpen.

Betreff:

Pressure boosting für Wasserversorgung

Ort:

Oberwart, Southern Burgenland, Austria

Firma:

Wasserverband Südliches Burgenland (WVSB)

Christian Portschy steht neben der Pumpe CR 95 von Grundfos für die Wasserdruckerhöhung. Portschy ist Geschäftsführer beim Wasserverband Südliches Burgenland (WVSB), dem Wasserversorger in Oberwart, Österreich. 

Die mehrstufige Pumpe CR 95 von Grundfos beim WVSB in Oberwart, Österreich. Die Pumpe war viel kleiner als die älteren Pumpen einer anderen Marke in der Druckerhöhungs-/Filtrationsanlage. Konnte sie die erforderliche Leistung erbringen?

  

„Unser Ziel für die Zukunft ist es, die Menschen in unserer Region nachhaltig mit Wasser zu versorgen“, sagt Christian Portschy, Geschäftsführer des WVSB in Oberwart, Österreich.

  

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