E.ON Ruhrgas Hauptverwaltung

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Die Hauptverwaltung der E.ON Ruhrgas AG in Essen

Die auf dem Gelände des ehemaligen Gruga-Stadions entstandene neue Hauptverwaltung der E.ON Ruhrgas AG setzt bei der Gebäudetechnik auf eine intelliegent vernetzte Lösung von Grundfos iSOLUTIONS.

Die 1926 gegründete Ruhrgas AG ist seit 2003 Teil des E.ON Konzerns, der zu den größten Energieversorgern Deutschlands zählt. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Erzeugung konventioneller und erneuerbarer Energien, der Gasgewinnung sowie innovativen und nachhaltigen Forschungsprojekten zur Energieversorgung.

Nach einer Bauzeit von zweieinhalb Jahren wurde die neue Hauptverwaltung der E.ON Ruhrgas AG in Essen-Rüttenscheid am 1. Oktober 2010 feierlich eingeweiht und eröffnet. Der 200-Millionen-Euro-Neubau schafft auf mehr als 40.000 m² genug Raum für rund 2.200 Mitarbeiter und zahlreiche weitere Einrichtungen: von einem großen Tagungstrakt über ein Mitarbeiterrestaurant, eine Cafeteria bis hin zum eigenen Fitnessbereich.

Schon beim Betreten des eindrucksvollen Gebäudes wird klar, dass es sich um ein topmodernes architektonisches Meisterwerk handelt, in dem neueste Technologien zum Einsatz kommen. Ein logischer Schritt, wurde doch das übergeordnete Ziel selbstbewusst formuliert: neue Maßstäbe bei der Energieeffizienz und dem Klimaschutz setzen.  

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Ein Energiekonzept für die Zukunft

Um die hochgesteckten Ziele in Sachen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu erfüllen, setzte man auf eine Energieerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplung und einer komplett durch die Gebäudeleittechnik überwachten Regelung – also einer Herausforderung wie geschaffen für Grundfos iSOLUTIONS. Die für Heizung und Kälteerzeugung benötigte Wärme wird dabei von drei Blockheizkraftwerken auf den Dächern der beiden Türme des Gebäudes erzeugt. Die Verteilung der Abwärme zum Heizen und zu den Absorptions-Kältemaschinen übernehmen dabei elektronisch geregelte Pumpen der Baureihe TPE.

 

Die vier für die Kälteerzeugung genutzten Absorptions-Kältemaschinen befinden sich ebenfalls auf den Türmen der E.ON Hauptverwaltung. Das dort erzeugte Kalt- und Kühlwasser wird zentral von leistungsstarken Normpumpen des Typs NKE gefördert. Drei dieser Pumpen dienen dabei als Kühlwasser-Hauptpumpen. Um für alle Szenarien vorbereitet zu sein, wurden diese Pumpen mit einer Leistungsreserve von 50% ausgelegt. Die Förderung des Kaltwassers zu den Verbrauchern übernehmen schließlich zwei Trockenläuferpumpen des Typs TPE.

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Intelligente und effiziente Verteilung

Die für die Klimatisierung benötigte Wärme- und Kälteenergie wird über Steigleitungen von den Hochhaustürmen in das dritte Untergeschoss transportiert und von dort aus im Gebäude verteilt. Der Hauptversorgungskreislauf Wärme ist dabei mit zwei auf 100-prozentige Redundanz auslegten Hocheffizienzpumpen der Baureihe TPE bestückt. Für die Hauptversorgung mit Kälte kommen zwei Blockpumpen des Typs NB zum Einsatz. Die weitere Verteilung von Wärme und Kälte im gesamten Gebäude übernehmen dann Pumpen der Typen TPE und MAGNA– natürlich komplett überwacht und gesteuert durch Grundfos iSOLUTIONS.

 

Auch für die Versorgung mit Trinkwasser kommt Pumpentechnik von Grundfos zum Einsatz. Oberhalb des zweiten Obergeschosses sind dafür insgesamt acht Druckerhöhungsanlagen der Serie Hydro Multi-E mit geregelten CRIE-Pumpen installiert. Mittels intelligenter Drehzahlregelung passen sich diese Anlagen dem jeweiligen Belastungsprofil flexibel an – und sorgen so netzschonend für einen konstanten Wasserdruck in allen Etagen.

 

Der stille Held des Gebäudes ist jedoch die zentrale Löschwasserpumpe der Baureihe CR: Gut zwei Meter hoch und eine halbe Tonne schwer, fördert sie mit der Motorleistung eines Kleinwagens bis zu 120 Kubikmeter Löschwasser pro Stunde – und das auch bis in das oberste Geschoss der Hochhaustürme in mehr als 60 Meter Höhe.