Holzheizkraftwerk Ludwigsburg

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Überblick

Die dezentrale Energieversorgung auf Basis von Kraft-Wärme- Kopplung mit nachwachsenden Energieträgern hat Konjunktur. Ein typisches Beispiel ist das Holzheizkraftwerk in Ludwigsburg, das zu den modernsten Biomasse-Kraftwerken in Baden-Württemberg gehört.

Das im März 2010 eingeweihte Kraftwerk verwertet jährlich rund 42.000 Tonnen Restholz von Landschaftspflege und Häckselplätzen aus der Region und gewinnt daraus in einem ausgeklügelten Kräft-Wärme-Kopplungs-Verfahren (Organic Rankine Cycle) EEG-zertifizierten Strom sowie Wärme für das
lokale Fernwärmenetz. Pro Jahr werden rund 10 Mio. Kilowattstunden Strom und 48 Mio. Kilowattstunden Wärme erzeugt. Das Kraftwerk mit Gesamtkosten von rund 16 Mio. Euro wurde Ende 2009 fertiggestellt und nach mehrmonatiger Probephase im März 2010 offiziell in Betrieb genommen. Bauherrin ist die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim GmbH (SWLB), für die Planung zeichnet das auf Energie- und Gebäudetechnik spezialisierte
IBS Ingenieurbüro Schuler GmbH (Bietigheim-Bissingen) verantwortlich. Die Anlage besteht im wesentlichen aus den Komponenten Holzkessel, Thermoölerhitzer, ORC-Anlage sowie Abgasreinigungsanlage. Die in Vorrats- und Tagessilo zwischengelagerten Holzhackschnitzel werden mittels Schubboden und Querförderer dem Heizkessel zugeführt und verfeuert. Die rund 950 ºC heißen Rauchgase erhitzen über eine Rauchgaswärmetauscher und in mehreren Vorwärmern Thermoöl, das besonders hohe Temperaturen kontrolliert aufnehmen kann, auf etwa 315 ºC.





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Betreff:

Das innovative Holzheitkraftwerk in Ludwigsburg - Sicherer Betrieb mit Pumpentechnik von Grundfos

Ort:

Ludwigsburg

Firma:

Holzheizkraftwerk Ludwigsburg

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