Alte Oberpostdirektion Hamburg

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Überblick

Die ausgewogene Sanierung denkmalgeschützter
Objekte verbindet häufig historisches Ambiente mit
modernstem Komfort und zukunftsweisender Technik.
Ein herausragendes Beispiel ist die Alte Oberpostdirektion
in Hamburg.

Nachhaltiges Energiekonzept
Neben der Erhaltung des historischen Charakters war
auch Nachhaltigkeit eine zentrale Anforderung der
Sanierungsmaßnahme. Als Ergebnis wurde das Objekt
nach dem internationalen Zertifizierungssystem LEED
(Leadership in Energy and Environmental Design) mit
dem Status LEED-Gold zertifiziert.
Wesentlichen Anteil an der Nachhaltigkeit des Objekts
hat das zukunftsweisende Energiekonzept. Basis
für die regenerative Wärme- und Kälteversorgung ist
der Betrieb von zwei Kältemaschinen als reversible
Wärmepumpe. Ein Erdsondenfeld im Innenhof der
Alten Oberpostdirektion aktiviert den Boden im Sommer
als Wärmesenke und im Winter als Wärmequel-
Effiziente Technik an historischer Stätte
le. Für die Rückkühlung der Kältemaschinen steht ein
Trockenkühler und ein adiabater Kühler (Temperaturabsenkung
durch Befeuchtung) zur Verfügung.
Im Heizfall werden die beiden Kältemaschinen als
Wärmepumpe betrieben. Reicht die dadurch erzeugte
Wärmeenergie nicht aus, kann zusätzlich auf Wärme
aus dem örtlichen Fernwärmenetz zurückgegriffen
werden. Um einen möglichst effizienten Wärmepumpenbetrieb
zu ermöglichen, werden die Niedertemperatur-
Heizkreise (u.a. die Fußbodenheizung der überdachten
Innenhöfe) hydraulisch bevorzugt versorgt.
Bei Außentemperaturen im Bereich 17-21 °C wird das
Gebäude in freier Kühlung über das Erdsondenfeld
gekühlt. Bei höheren Temperaturen setzt der maschinelle
Kühlbetrieb ein.
Pumpentechnik von Grundfos
Die gebäudetechnischen Anlagen wurden mit hocheffizienter
Pumpentechnik von Grundfos realisiert.
Eingesetzt werden überwiegend Pumpen der Grundfos-
Baureihen TPE und Magna. In der Rückkühlung
der Kältemaschinen und im Wärmetauscher-Kreis
des Erdsondenfeldes sind vier Pumpen vom Typ TPE
100-90, TPE 100-60 bzw. TPE 80-60 installiert. Die
Inline-Pumpen dieser Baureihe sind mit werkseitig
montiertem Differenzdrucksensor und Hocheffizienzmotoren
ausgestattet und zeichnen sich durch geringen
Energieverbrauch sowie einfache Installation und
Wartung aus. Den Hauptanteil der Pumpentechnik
machen rund drei Dutzend Hocheffizienzpumpen der
Baureihe Magna aus. Installiert sind je nach benötigter
Förderleistung Baugrößen zwischen Magna 25-40
und Magna 65-120 F. Der Einsatz reicht vom Regelkreis
für die Umschaltung Sommer-/Winterbetrieb über
den Kaltwassereintritt der beiden Kältemaschinen
und verschiedene Vorläufe bis zu den 18 Regelkreisen
der Heizungs- und Kälteverteilung.

Auch in den Gewerken Sanitär und Sprinklerzentrale
werden ausschließlich Grundfos-Pumpen eingesetzt.
Im Bereich Sanitär ist das neben kleineren Schmutzwasser-
Sammelbehältern mit Tauchmotorpumpen
eine universelle Fäkalienhebeanlage vom Typ Multilift
MSS mit piezo-resistiver Niveauerfassung. In der
Sprinklerzentrale arbeitet eine Löschwasser-Druckerhöhungsanlage
vom Typ Fire CRF 15-4 und als Sprinklerpumpe
eine leistungsstarke, VdS-anerkannte Pumpe
mit Elektroantrieb vom Typ NKF 80-250/255 mit
einem Volumenstrm an der VdS-Zulassungsgrenze von 3.150 l/min.

 





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Betreff:

Effiziente Technik an historischer Stätte

Ort:

Hamburg

Firma:

Alte Oberpostdirektion Hamburg

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