Das Geheimnis hinter dem Zuschlag des Batterieherstellers: Pumpen, die immer weiter arbeiten.

Das Geheimnis hinter dem Zuschlag des Batterieherstellers: Pumpen, die immer weiter arbeiten.Rombat war beeindruckt davon, wie die Grundfos-Pumpe 15 Jahre lang aggressive Abwässer umgewälzt hat, wie zum Beispiel mit Schwefelsäure verunreinigtes Wasser. Das war das wichtigste Verkaufsargument für Grundfos als Hauptlieferant einer neuen Wasseraufbereitungsanlage bei dem rumänischen Autobatteriehersteller.
Fallgeschichte aus der Industrie

15 Jahre lang hat eine einzelne Grundfos-Pumpe für den Autobatteriehersteller Rombat SA das getan, was Pumpen eben tun: Sie hat gepumpt. Und sie war dabei auch noch zuverlässig und arbeitete ohne Probleme. Als Rombat 2008 seine Wasseraufbereitungsanlage in Bistrita/Rumänien erweitern wollte, wendete sich das Unternehmen daher erneut an Grundfos.

Die Abwasserbehandlung ist ein wichtiger Teil des Produktionszyklus bei Rombat. Die Anlage verarbeitet ca. 200 Kubikmeter an neutralisiertem und voraufbereitetem Wasser pro Tag. Bis zu 120 Kubikmeter des aufbereiteten Wassers fließen pro Tag zurück in den Produktionszyklus, um Umweltschutzvorschriften einzuhalten. Das restliche Wasser fließt in die örtliche Wasseraufbereitungsanlage und daraufhin in die Abwasseranlage der Stadt.

FOTO: Gabriel Hîruta, Produktionsleiter bei Rombat SA in Rumänien.

Etwa eine von drei Pumpeneinheiten bei Rombat kommt von Grundfos. Diese pumpen ungefähr die Hälfte des Flüssigkeitsvolumens, das in der Industrieanlage zirkuliert.

Die Anschaffung dieser ersten Grundfos-Pumpe war allerdings eine Glückssache.

„Sie war Teil einer Reihe an Material, das wir bestellt hatten“, erklärt Ingenieur Gabriel Hîruta, Leiter der Produktionsabteilungen bei Rombat SA. „Bis zu diesem Punkt war unsere gesamte Ausstattung aus Rumänien.“ „Wir wussten nicht, wer die führenden Hersteller und Marken waren.“


Der mitgelieferte Reparatursatz verlängert die Lebensdauer der Pumpe erheblich, was wiederum die Kosten verringert.

Gabriel Hîruta, Produktionsleiter bei Rombat SA in Rumänien.

FOTO: „Industrieanlagentechnik zu kaufen, ist keine einmalige Aufwendung“, erklärt Gabriel Hiruta von Rombat SA.

Als 2008 bei Rombat im Rahmen eines Langzeitplanes für die Erweiterung der Produktionsanlage der Bedarf für eine größere Wasseraufbereitungsanlage aufkam, war es wichtig, sich schnell für einen Hersteller zu entscheiden. Wegen langwieriger Verhandlungen mit verschiedenen Pumpenherstellern verkürzte sich das Zeitfenster für die Fertigstellung und Erweiterung der Wasseraufbereitungsanlage.

Zu diesem Zeitpunkt, so erklärt Gabriel Hîruta, sei diese einzelne, 15 Jahre alte und zuverlässige Grundfos-Pumpe das wichtigste Verkaufsargument gewesen. Ein weiteres wichtiges Verkaufsargument sei der Reparatursatz gewesen, der zusammen mit den Grundfos-Pumpen geliefert wird.

„Industrieanlagentechnik zu kaufen, ist keine einmalige Aufwendung“, erklärt Gabriel Hîruta von Rombat SA. „Man muss immer auch die Wartungskosten mit einbeziehen. Mit dem mitgelieferten Reparatursatz, der die Lebensdauer der Pumpe erheblich verlängert und so die Kosten verringert, machte uns Grundfos die Gesamtausgaben verträglicher. Das ist ein wichtiger Aspekt, wenn man viele Pumpen einkauft.“

 


Bisher hat uns Grundfos wirklich geholfen, unser Geschäft weiterzubringen.

Gabriel Hîruta, Produktionsleiter bei Rombat SA in Rumänien.

Laufräder aus Gusseisen statt aus Stahl – „Kanonenfutter“

Wie lange eine Pumpe hält, ist tatsächlich von höchster Bedeutung, wenn aggressive Flüssigkeiten in einer Wasseraufbereitungsanlage zirkulieren. Und die Lebensdauer einer Pumpe hängt direkt von der Qualität der Werkstoffe ab, aus denen sie besteht.

Bei der Herstellung von Autobatterien entsteht mit Schwefelsäure verunreinigtes Abwasser. Bei der Wasseraufbereitung wird das Wasser neutralisiert und voraufbereitet. Die Werkstoffe der Pumpen, die in solchen Anlagen verwendet werden, müssen dem aggressiven chemischen Verhalten der Flüssigkeiten standhalten.

So scheint es widersinnig, dass Grundfos seine Pumpe mit gusseisernen Laufrädern ausstatten sollte, die bei dem Abwasser einer Batterieproduktionsanlage eine unausweichlich kurze Lebensdauer haben.

FOTO: Eine Rombat SA-Batterie, hergestellt in der Anlage in Bistrita/Rumänien.

„Grundfos hatte verstanden, dass wir die Wasseraufbereitungsanlage sehr schnell erweitern mussten“, erzählt Gabriel Hîruta. „Sie hatten keine Pumpen mit Laufrädern aus Stahl auf Lager, also lieferten sie uns die bestellte Pumpe mit gusseisernen Laufrädern in dem Wissen, dass diese nicht lange halten würden. Tatsächlich hielten die gusseisernen Laufräder genau so lange, wie es dauerte, bis Grundfos uns die richtigen Laufräder aus nichtrostendem Stahl liefern konnte.

„Das war wirklich erstaunlich – sie waren bereit uns die gusseisernen Laufräder als „Kanonenfutter“ für das säurehaltige Wasser vollkommen kostenlos anzubieten, einfach nur, damit wir unsere Wasseraufbereitungsanlage schnell erweitern konnten. Das hat uns gezeigt, wie sehr sie sich für die Bedürfnisse ihrer Kunden engagieren.“

Vertrauensvolle Partnerschaft
Allerdings, so Gabriel Hîruta, sei eine einzige große Geste nicht genug für eine beständige Geschäftsbeziehung. Solch eine Partnerschaft erfordere ununterbrochen Pflege und Engagement. Die hochwertigen Produkte von Grundfos sind kostenwirksam und zuverlässig. Außerdem war die Erweiterung dieser Anlage ein voller Erfolg.

„Bisher war Grundfos überragend bei der Aufrechterhaltung der Kommunikation, aber auch dabei, unsere Anforderungen zu erfüllen und uns bei der Weiterentwicklung unseres Unternehmens zu helfen“, sagt Gabriel Hîruta. „Irgendwann läuft immer etwas schief und wenn das geschieht, ist es gut zu wissen, einen verlässlichen Partner an seiner Seite zu haben, der seine Arbeit gut macht. Es ist genau wie in einer Ehe.“

 

Die Abwasser-Anforderungen von Rombat
Jeden Tag verarbeitet die Rombat-Anlage etwa 200 Kubikmeter neutralisiertes und voraufbereitetes Wasser. Um Umweltschutzvorschriften einzuhalten, fließen bis zu 120 Kubikmeter des aufbereiteten Wassers pro Tag zurück in den Produktionszyklus. Das restliche Wasser fließt in die örtliche Wasseraufbereitungsanlage und daraufhin in die Abwasseranlage der Stadt Bistrita.
In Übereinstimmung mit den Umweltschutzvorschriften recycelt Rombat das in den Batterien verwendete Blei in seiner Anlage in Rebat, die 2005 in der Stadt Copsa Mica eröffnet wurde. Die aktuelle Leistung der Anlage liegt bei 20,000 Tonnen pro Jahr.

Grundfos hat hierfür die Norm- und Blockpumpen geliefert.

Grundfos lieferte sechs NBG-Pumpen mit direkter Motorverbindung an die Rombat-Abwasseranlage in Bistrita. Mit diesen Pumpen kann das Unternehmen etwa die Hälfte des Flüssigkeitsvolumens pumpen, das in der Industrieanlage zirkuliert. Die Bezeichnungen der Pumpenmodelle lauten:

NBG 80-50-200/219
NBG 125-80-200/222
NBG 125-80-200/196.

 


Rombat, der größte Autobatteriehersteller in Rumänien.

SC Rombat SA, mit Sitz in Bistrita/Nordrumänien, ist der größte Autobatteriehersteller in Rumänien mit einer Produktion von 2,2 Millionen Batterien pro Jahr. Das Unternehmen wurde vor 32 Jahren als staatseigene Produktionsanlage in einem streng regulierten Markt gegründet, aber hat sich im weiteren Verlauf an den freien Markt der postsowjetischen Zeit angepasst. 1996 wurde Rombat an seine Mitarbeiter verkauft. 2012 wurde Rombat Teil des südafrikanischen Konzerns Metair Investment Ltd, als Metair International Holdings Coöperatief U.A. 99 Prozent der Unternehmensaktien kaufte, die nicht an der Börse notiert waren. Das Unternehmen verfügt über wichtige Zertifikate zur Produktqualität und zum Arbeits- und Umweltschutz.





    Facebook Twitter LinkedIn Technorati