Dänische Botschaft in China reduziert Energieverbrauch um die Hälfte

Pumpen unterstützen die dänische Botschaft bei CO2-neutralem BetriebDie dänische Botschaft hat in Peking, China, Umwälzpumpen von Grundfos für die Beheizung, Kühlung und Warmwasserumwälzung installiert, die Teil des Grundfos-Systemansatzes iSolutions sind. Das Ergebnis: ein um die Hälfte reduzierter Energieverbrauch.
Referenz: Kommerzielle Gebäudetechnik

Die dänische Botschaft ist eine der ersten in Peking, die innovative Wege beschreitet, um die Energieeffizienz der Gebäude auf ihrem Grundstück zu reduzieren. „Die Botschaft arbeitet an einem CO2-neutralen Status, während sie ihr Recycling verbessert und langsam autark wird“, erklärt Friis Arne Petersen, Dänemarks Botschafter in China.

Um diesen „grünen“ Wandel zu unterstützen, hat die Botschaft Umwälzpumpen mit neuester Technologie von Grundfos für die Beheizung, Kühlung und Warmwasserumwälzung (HKL) installiert.

„Es geht um die allgemeine Glaubwürdigkeit, auch im Hinblick auf unser Gastland China und andere dänische und ausländische Unternehmen und Institutionen, dass wir als Regierungsstelle alles tun, was wir können, um Vorreiter bei umweltfreundlichen Technologien zu sein“, erklärt Petersen. „Wir wollen den Worten Taten folgen lassen.“

FOTO: Friis Arne Petersen, dänischer Botschafter in Peking, China, hofft, dass der „grüne“ Wandel der Botschaft chinesische Unternehmen dazu bewegt, energiesparende Lösungen und ein besseres Verständnis für Investitionen in umweltfreundliche Technologien zu entwickeln.


Wir tun alles, was wir können, um Vorreiter bei einer umweltfreundlichen Technologie zu sein. Wir wollen den Worten Taten folgen lassen.

Friis Arne Petersen, Dänemarks Botschafter in China

FOTO: Friis Arne Petersen, Dänemarks Botschafter in China, im Versorgungsraum der Botschaft

Modernisierung alter Pumpen
Letztes Jahr hat die internationale Sachverständigengruppe COWI ein Energieaudit in der dänischen Botschaft in Peking durchgeführt. Es hat sich gezeigt, dass sich durch die Modernisierung der alten Pumpen hohe Energieeinsparungen erzielen lassen. Die Botschaft wurde ab 1970 nach den dänischen Bauvorschriften in vielen Etappen konstruiert und gebaut.

„Der Energieverbrauch der Botschaft war enorm – jährlich 475 Kilowattstunden pro Quadratmeter – wohingegen die derzeitigen dänischen Vorschriften für ein neues gleichartiges Gebäude lediglich 71 Kilowattstunden pro Quadratmeter vorsehen“, erklärt Gitte Svantemann, Projektleiterin bei COWI.

„Wir haben eine Prioritätenliste von Bereichen erstellt, in denen in der Botschaft Energie eingespart werden kann und die oberste Priorität galt der Modernisierung der alten Umwälzpumpen. Wir stellten fest, dass die alten Pumpen zu groß waren und dass ihr Austausch ein Schlüsselfaktor für die Reduzierung des Gesamtenergieverbrauchs ist.“

„Wir haben für die Botschaft Pumpenlösungen von Grundfos vorgeschlagen, weil wir davon überzeugt sind, dass sie die besten der Welt sind“, fügt Svantemann hinzu. „Sie bieten Langlebigkeit und sind bekannt dafür, äußerst effizient zu sein.“

Kristian Dalestedt Jakobsen, Leiter der Verwaltung der dänischen Botschaft, erläutert: „Unser Anspruch an Grundfos war, eine energiesparende Lösung zu entwickeln, die langlebig und effizient ist.“ Grundfos unterbreitete einen Vorschlag und da Grundfos Marktführer in diesem Bereich sind, war es für die Botschaft selbstverständlich das dänische Unternehmen auszuwählen.“

40 Prozent Einsparung
Das Ziel der Botschaft war es, den Energieverbrauch für Warm- und Kaltwasser um 35 bis 40 Prozent zu senken. Sie benötigte eine hocheffiziente Heizungsanlage, in der die Temperaturen nicht ständig angepasst werden müssen. Früher musste die dänische Botschaft zweimal im Jahr, im Frühling und Herbst, Besuch von einem HKL-Experten erhalten, um die Reglung anzupassen. Einige der vorherigen Pumpen waren mehr als zehn Jahre alt.

Die neuen Pumpen von Grundfos weisen integrierte Regelungen für eine optimale Beheizung, Kühlung und Warmwasserversorgung auf. Sie können die Drehzahl regeln und, wenn keine volle Drehzahl erforderlich ist, sich an die aktuellen Anforderungen der Anlage mithilfe einer Funktion namens AUTOAdapt™ anpassen. Diese stellt sicher, dass sich die Pumpen automatisch an die Anlage und jegliche Veränderungen darin anpassen und dadurch im Laufe des Jahres einen höheren Komfort ermöglichen und den Energieverbrauch senken.

FOTO: Laut dem Elektriker der Botschaft, Wang Yiqun, haben die Pumpen von Grundfos „viele automatische Funktionen, wie zum Beispiel eine Temperatur- und Druckregelung, und sind daher nicht mit den vorherigen verwendeten Pumpen vergleichbar.“

Einfache Bedienung
Der Elektriker der Botschaft, Wang Yiqun, stimmt zu, dass die Pumpen sehr einfach zu bedienen sind. „Ich arbeite seit fast 13 Jahren für die Botschaft und habe noch nie solche Pumpen gesehen“, so Yiqun. „Sie verursachen keinen Lärm und brauchen nicht zu viel Platz. Sie sind sehr praktisch, da sie viele automatische Funktionen haben, wie zum Beispiel eine Temperatur- und Druckregelung. Daher sind sie mit den vorherigen verwendeten Pumpen gar nicht vergleichbar.“

Um den Stromverbrauch zu dokumentieren, hat Grundfos alle 34 Einheiten (einige weisen eine eingebaute kWh-Funktion auf) mit kWh-Zählern ausgerüstet, die nun den Verbrauch monatsweise überwachen. Obwohl die Pumpen erst vor kurzem eingebaut wurden und die Anlage seit kurzer Zeit läuft, prognostizieren die ersten Messergebnisse, dass die Energieeinsparungen voraussichtlich die von Grundfos und der Botschaft gesetzten Ziele erreichen bzw. sogar übertreffen werden.

„Wenn die Anlage all unsere Erwartungen erfüllt, werden wir die CO2-Emissionen um ca. 25 Tonnen pro Jahr reduzieren“, so Jakobsen. „Wir werden 40 Prozent der Energie einsparen, die vorher für die Umwälzung von warmem und kaltem Wasser verwendet wurde. Dies führt zu größeren Einsparungen für die Botschaft und trägt zudem zu einer besseren Umwelt bei, wovon sowohl die Botschaft als auch China profitieren.“


Ich arbeite seit fast 13 Jahren für die Botschaft und habe noch nie solche Pumpen gesehen.

Wang Yiqun, Elektriker der dänischen Botschaft in China

Es geht nicht nur darum, Kosten zu sparen
Die dänische Botschaft möchte dänische und insbesondere chinesische Unternehmen dazu bewegen, ihrem Beispiel zu folgen. Da Wasser und Strom in China staatlich subventioniert werden, sind die Preise dafür relativ niedrig. Das wirft die Frage auf, ob der „grüne“ Wandel auch finanzielle Vorteile mit sich bringt.

FOTO: Der Versorgungsraum der dänischen Botschaft in Peking, China

Laut Petersen ist dies jedoch nicht der wichtigste Punkt.

„Der wichtigste Aspekt bei der Entwicklung umweltfreundlicher Lösungen ist, die Bedeutung der Verantwortlichkeit für die Umwelt aufzuzeigen – und nicht nur Kosten einzusparen“, erläutert Petersen. „Wir sind entschlossen, in umweltfreundliche Innovationen zu investieren und uns heute und in Zukunft für den Klimaschutz zu engagieren. Andere Botschaften sind sehr an diesem Projekt interessiert. 

Wir wollen jedoch auch chinesische Unternehmen dazu bewegen, ihre Einstellung zu ändern und energiesparende Lösungen und ein besseres Verständnis für Investitionen in umweltfreundliche Technologie zu entwickeln. Die Pumpen von Grundfos bringen in Zukunft eine größere Rentabilität. Die Anschaffung eines Produkts mit geringerer Qualität ist zwar zunächst eine schnelle Lösung, die jedoch auf Dauer zu einem sehr kostspieligen Problem wird.“

„Umweltverschmutzungen in China haben einen großen persönlichen und finanziellen Einfluss auf viele der großen Städte, einschließlich Flugverspätungen, Verkehrsstaus und erhöhte medizinische Kosten, um nur einige zu nennen“, fügt Petersen hinzu. Wir sind zwar nicht Pekings führende Institution, aber wir verändern Verhaltensweisen mit dem Ziel, ein umweltfreundlicheres China zu schaffen und wir werden weiterhin umweltfreundliche Lösungen wie Pumpen von Grundfos begrüßen. Wir haben in Dänemark ein nahezu chinesisches Sprichwort: ‚Viele kleine Bäche bewirken einen starken Fluss.‘“

Drei Typen von Umwälzpumpen

Dies sind die Produkte von Grundfos, die in der dänischen Botschaft in Peking eingebaut wurden:

  • 18 ALPHA2 Nassläuferpumpen für den Heiz- und Kühlkreislauf
  • 12 MAGNA3 Nassläuferpumpen für den Heiz- und Kühlkreislauf und für die Warmwasserumwälzung
-  4 NBGE Blockpumpen für den primären Heiz- und Kühlkreislauf

Über Grundfos iSOLUTIONS.
Grundfos iSOLUTIONS ist ein Ansatz für die Systemintegration. Grundfos iSOLUTIONS kombiniert das gesamte Spektrum des Grundfos-Angebots – einschließlich Standardpumpen und integrierten Pumpen mit Regelungen, Sensoren und Frequenzumrichtern –, um die intelligente Lösung zu bieten, die nötig ist, um die Anforderungen Ihres Systems zu erfüllen. Dies reduziert die Gesamtbetriebskosten Ihrer Pumpenanlage, während die Messlatte für eine effiziente Leistung höher gelegt wird.
Lesen Sie mehr über Grundfos iSOLUTIONS.

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Grundfos iSOLUTIONS ist ein Ansatz für die Systemintegration. Grundfos iSOLUTIONS kombiniert das gesamte Spektrum des Grundfos-Angebots – einschließlich Standardpumpen und integrierten Pumpen mit Regelungen, Sensoren und Frequenzumrichtern –, um die intelligente Lösung zu bieten, die nötig ist, um die Anforderungen Ihres Systems zu erfüllen. Dies reduziert die Gesamtbetriebskosten Ihrer Pumpenanlage, während die Messlatte für eine effiziente Leistung höher gelegt wird.
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Über die dänische Botschaft: Ein Arbeitsplatz für 65 Beschäftigte
Das Grundstück der dänischen Botschaft liegt im Stadtbezirk Chaoyang von Peking. Es arbeiten etwa 65 Mitarbeiter in der Botschaft und die Botschafterresidenz befindet sich ebenfalls auf dem Grundstück.

Auf dem Grundstück der Botschaft stehen neun Gebäude, mit einer bebauten Gesamtfläche von 5,368 Quadratmetern, von denen ungefähr 2,026 Quadratmeter beheizt werden. Der Gebäudekomplex wurde ursprünglich 1973 gebaut, 1999 wurde allerdings ein weiterer Gebäudeflügel hinzugefügt. 2009 wurden die Unterkünfte der Beamten und die Garagen renoviert und in einen Speisesaal und einen Konferenzraum umgewandelt. Die Botschaft setzt sich aus sechs Abteilungen zusammen und beherbergt zudem eine kleine Polizeibehörde, in der zwei Polizeibeamte aus Dänemark und Finnland sowie ein örtlicher Assistent tätig sind.





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