Grundfos auf der KSS in Augsburg

05.06.2013

Grundfos Pumpen-Lösungen

Als Weltmarktführer auch bei Kühlschmierstoff-Pumpen offeriert Grundfos die wohl umfangreichste Palette an spezialisierten Pumpen und Systemen.

Bei diesem Hersteller gibt es sprichwörtlich alles aus einer Hand: Der Betreiber kann den Prozess rund um den Kühlschmierstoff-Kreislauf komplett mit Pumpensystemen von Grundfos abdecken – das reicht von der Bestückung einer Einzelmaschine mit variabel dimensionierbaren Eintauchpumpen bis hin zur zentralen KSS-Aufbereitung mit großen Norm- und Blockpumpen. Das Produktportfolio umfasst neben der Versorgung mit gefiltertem Kühlschmierstoff (‚sauberer’ Teil des KSS-Kreislauf) auch das Rückfördern zum Filter (‚schmutziger’ Teil des KSS-Kreislaufs).

Für viele OEM-Kunden bietet bereits das breit gefächerte Standard-Lieferprogramm eine passende Lösung. Wenn aber die Pumpen in speziellen Maschinen, Apparaten oder Anlagen zu integrieren sind, Abmessungen, Fördermedien oder Förderleistungen besondere Anforderungen an Konstruktion, Werkstoff und Ausstattung stellen, entwickelt das Unternehmen gemeinsam mit seinen Kunden auch höchst individuelle Produkte und Systemlösungen. Auch dafür hat Grundfos in Europa, in Asien und den USA so genannte ‚Machining Industry Business Center’ ins Leben gerufen.

Ein Großteil der Pumpen kann mit einem Motor mit integriertem Frequenzumrichter ausgerüstet werden (bis max. 22 kW). Diese Motoren sind individuell ansteuerbar und passen sich den Betriebsbedingungen an. So sorgen sie für eine optimale Kühlung des Werkzeugs und Werkstücks und sparen darüber hinaus durch das angepasste Drehzahlniveau Antriebsenergie ein – ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Total-cost-of-ownership (TCO).

Neben der einfacheren Beschaffungs-Logistik bietet die Produktvielfalt bei Grundfos auch den Vorteil, dass die einzelnen Komponenten optimal aufeinander abstimmbar sind und sich zudem besser an spezifische Anforderungen anpassen lassen. Diese Optimierung/Anpassung ist insbesondere durch Nutzung des ‚Design Tool Machining Applications‘ sichergestellt: Das Tool unterstützt den Betreiber dabei, das gesamte Zufuhrsystem zu konfigurieren und eine optimale Pumpe für einen definierten Bearbeitungsprozess auszuwählen. Das leistungsfähige Auslegungsprogramm für alle Komponenten der Kühlschmierstoff-Versorgung spart durch deren Optimierung bis zu 60 % Energie- und Kühlschmierstoff-Kosten ein.

Ergebnis einer solchen Auswertung ist dann beispielsweise die einstufige Eintauchpumpe der Baureihe MTA: Sie fördert im Kühlschmierstoff-Kreislauf als Rückförderpumpe zum Filtersystem mit Spänen und anderen abrasiven Bestandteilen verunreinigte Kühlschmierstoffe. Die Pumpe meistert Partikel und Späne bis zu einem Durchmesser von 10 mm und viskose Medien bis 75 cSt. Konstruktiv konnte auf den Einbau einer Wellendabdichtung verzichtet werden - deshalb sind die Pumpen trockenlaufsicher und wartungsfrei.

Darüber hinaus kann der Werkzeugmaschinen-Hersteller wählen, wie der Kühlschmierstoff angesaugt wird. Üblicherweise wird der Kühlschmierstoff bei Eintauchpumpen von unten abgesaugt (‚Bottom Suction‘). Als Option bietet die MTA das Ansaugen mit einem um 180° gedrehten Laufrad von oben (‚Top Suction‘) an. Das optionale Design benötigt keine Bodenfreiheit, schwimmende Späne können leicht mit eingesaugt werden. Die spezifische Anwendung entscheidet darüber, welche Konstruktion für die Applikation günstiger ist.

Mit neun Baugrößen und über 100 Varianten deckt die Baureihe MTA den Leistungsbereich bis 350 l/min und Förderhöhen bis 18 m ab. MTA-Pumpen arbeiten mit höchster elektrischer und hydraulischer Effizienz; das senkt den Energieverbrauch und reduziert den Wärmeeintrag in den Kühlschmierstoff. Der geringere Wärmeeintrag senkt die aufzubringende Kühlleistung und mindert somit die Betriebskosten. Man sieht: Auch bei dieser Entwicklung stand die Reduktion der Total-cost-of-ownership (TCO) mit im Lastenheft.

Darüber hinaus erfüllt die leistungsstärkste Pumpe MTA200 mit IE3 Motor die internationalen Normen für hocheffiziente Motoren, einschließlich der seit 16. Juni greifenden europäischen Ökodesign-Richtlinie (ErP).





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